| Ästhetik
[Home] |
Meine Musiksprache ist von verschiedenen Einflüssen geprägt: Zum einen lasse ich mich von strukturellen Phänomenen in der Musik inspirieren, zum anderen von konstruktiver Malerei. Da ich meine Kindheit in Istanbul verbracht habe, schimmern latent Elemente der türkischen Folklore durch. Sie betreffen vor allem die rhythmische und die melodische Vielfalt. Wertvolle Anregungen erhielt ich von meinen Lehrern Ligeti, Schultz und Hohlfeld.
Ich bekenne mich rückhaltlos zur Innovation, zur Originalität und zur Professionalität: In meinen Werken distanziere ich mich bewusst von europäischer romantischer Tradition und von deren Ausläufern, wenngleich ich die romantische Musik liebe. Entsprechend stehe ich der zeitgenössischen neuen Musikszene zumeist kritisch gegenüber. Oft vermisse ich einen übergeordneten Spannungsbogen. Ich selbst strebe stets einen transparenten Klang an. Meine Werke sind immer von einer Konstruktion überspannt. Meine Freude an Komplexität und an Virtuosität fordert die Instrumentalisten oft zu Höchstleistungen heraus. |